Veranstaltung zum 30.11.2005
Es ging heute um den "Gehirn-Algorithmus". Der baut sich durch Verhalten auf und lässt sich durch aufgebautes Verhalten verändern. Herr Schmid stellte die Frage: Was passiert wenn man sich daran nicht hält? Gute Frage ;) … und Wie verhält sich der Ist-Zustand im Zusammenhang mit Unterrichtseinheiten?
Herr Schmid hat eine Einleitung zur Bewusstseinsforderung gegeben: "Der Sänger", beobachten und schaut was "Herr Schmid mit ihm anstellt", "begreifen dass er die Wahrheit erzählt hat“, dass er also nichts tun muss. Er steht also vorne und es passiert nichts. Die Studenten nehmen ihn Wahr... betrachten, beobachten, begreifen und beschreiben können ("4 bbbb´s").
betrachten: Wahrnehmen
beobachten: jmd./etwas beobachten
begreifen: was dort geschieht/passiert
beschreiben: können was da passiert
Christoph Lauf: Spielt auf seinem "..." Instrument ... so leicht wie es sich anhört so leicht ist es auch zu lernen, also kann lernen nur durch das „limbische System“ geschehen. Im Gehirn entstehen, natürlich durch das lernen, Glückshormone (Botenstoffe). Lernen macht also glücklich...
Mathematik = Ästhetik?
Dazu gibt es im Internet einen netten link zu einem Buch von H. Stauff Matematikos estetika: http://www.stauff.de/matgesch/dateien/aesteht.htm
Hierzu noch ein paar schöne Zitate, die sich ebenfalls auf der Seite befinden:
"Die Werke des Mathematikers müssen schön sein wie die des Malers oder Dichters; die Ideen müssen harmonieren wie die Farben oder Worte. Schönheit ist die erste Prüfung: es gibt keinen Platz in der Welt für hässliche Mathematik."
(G. H. Hardy)
"Es ist schwer, einen Begriff von der Ausdehnung der modernen Mathematik zu vermitteln. Schon das Wort »Ausdehnung« ist nicht zutreffend: Ich meine eine von schönen Einzelheiten erfüllte Weite - nicht eine Weite im Sinn einer eintönigen Ebene, sondern eine weite schöne Landschaft, die man zuerst aus der Ferne bewundert, die aber wert ist, durchwandert und in allen Einzelheiten ihrer Hügel und Täler, ihrer Bäche, Felsen, Bäume und Blumen studiert zu werden. Doch wie für so manches gilt auch für ein mathematische Theorie: Schönheit lässt sich wahrnehmen, aber nicht erklären."
(Arthur Cayley)
"Die Mathematik, recht betrachtet, besitzt nicht nur Wahrheit, sondern auch höchste Schönheit - eine kalte und strenge Schönheit gleich einer Skulptur, ohne Anziehungskraft für irgendeine unserer schwächeren Seiten, ohne die prächtigen Anreize der Malerei oder der Musik, aber von erhabener Reinheit und einer strengen Vollendung, wie sie nur höchste Kunst aufweisen kann."
(Bertrand Russell)
Das Gehirn formt mathematisch, also das Gehirn erkennt selbstständig und formatiert.
Aufgabe: Gestaltung des Lernens
1. Fehler: Als aller erstes ein Quadrat an die Tafel malen.(falsch) Das Gehirn muss betrachten und braucht um zu lernen sog. Vorgänge. Das Kind kann nur lernen wenn es betrachten kann.
2. „ich fange an neuronal exakt mit einem Quadrat“ - zwei kleckse – Kreis - Quadrat ergo reines betrachten. Das Gehirn beobachtet (ab dem 2. Lebensjahr) also vergleicht/prüft on etwas ähnlich/gleich oder gegensätzlich ist. Es prüft bei dem letzten Wahrgenommenen Objekt und stellt die folgende Beobachtung an:
3. Quadrat und IIII (vier gleiche Seiten) L L = Quadrat
Bewusstsein/ zu/ein über/unter vor/nach an/bei
Gehirn
B x
Bb x x
Bbb x x x
Bbbb x x x x
b betrachten -- das Gehirn ordnet nur zu und ein.
bb beobachten -- beobachten ist gehörlos, also legt das Gehirn eine Gestalt fest anhand von Merkmalen (vier gleiche Winkel und Seiten)
bbb begreifen -- das Gehirn ordnet vor und nach, z.B. wie sieht es vorher und später aus (Umgangsvorschrift)
bbbbbeschreiben – das an- und beiordnen dient als Hilfsmittel zur Gestalt
Unsere nächste Aufgabe war es Kreise im Audimax zu nennen: Mülleimer, Uhr, … sind falsch… Die Frage stellte sich nun: „Was ist ein Kreis?“ (Die Mathematiker haben immer eine Lösung: Der Kreis ist symmetrisch zu jeder Geraden, die durch den Mittelpunkt geht, und rotationssymmetrisch zum Mittelpunkt. Der Kreis ist der Spezialfall einer Ellipse, bei der beide Achsen gleich lang sind und beide Brennpunkte im Mittelpunkt zusammenfallen. Daher hat er die numerische Exzentrizität ε = 0.) Die Antwort lautet: Es ist ein Gebilde ohne Ecken, denn Mathematik hat es mit Idealen zu tun. Den Kreis gibt es nur in der Vorstellung und alles andere ist nur eine Angleichung.
Wichtig ist es also im Unterricht die Anordnung der Schritte festzulegen …
Herr Schmid hat eine Einleitung zur Bewusstseinsforderung gegeben: "Der Sänger", beobachten und schaut was "Herr Schmid mit ihm anstellt", "begreifen dass er die Wahrheit erzählt hat“, dass er also nichts tun muss. Er steht also vorne und es passiert nichts. Die Studenten nehmen ihn Wahr... betrachten, beobachten, begreifen und beschreiben können ("4 bbbb´s").
betrachten: Wahrnehmen
beobachten: jmd./etwas beobachten
begreifen: was dort geschieht/passiert
beschreiben: können was da passiert
Christoph Lauf: Spielt auf seinem "..." Instrument ... so leicht wie es sich anhört so leicht ist es auch zu lernen, also kann lernen nur durch das „limbische System“ geschehen. Im Gehirn entstehen, natürlich durch das lernen, Glückshormone (Botenstoffe). Lernen macht also glücklich...
Mathematik = Ästhetik?
Dazu gibt es im Internet einen netten link zu einem Buch von H. Stauff Matematikos estetika: http://www.stauff.de/matgesch/dateien/aesteht.htm
Hierzu noch ein paar schöne Zitate, die sich ebenfalls auf der Seite befinden:
"Die Werke des Mathematikers müssen schön sein wie die des Malers oder Dichters; die Ideen müssen harmonieren wie die Farben oder Worte. Schönheit ist die erste Prüfung: es gibt keinen Platz in der Welt für hässliche Mathematik."
(G. H. Hardy)
"Es ist schwer, einen Begriff von der Ausdehnung der modernen Mathematik zu vermitteln. Schon das Wort »Ausdehnung« ist nicht zutreffend: Ich meine eine von schönen Einzelheiten erfüllte Weite - nicht eine Weite im Sinn einer eintönigen Ebene, sondern eine weite schöne Landschaft, die man zuerst aus der Ferne bewundert, die aber wert ist, durchwandert und in allen Einzelheiten ihrer Hügel und Täler, ihrer Bäche, Felsen, Bäume und Blumen studiert zu werden. Doch wie für so manches gilt auch für ein mathematische Theorie: Schönheit lässt sich wahrnehmen, aber nicht erklären."
(Arthur Cayley)
"Die Mathematik, recht betrachtet, besitzt nicht nur Wahrheit, sondern auch höchste Schönheit - eine kalte und strenge Schönheit gleich einer Skulptur, ohne Anziehungskraft für irgendeine unserer schwächeren Seiten, ohne die prächtigen Anreize der Malerei oder der Musik, aber von erhabener Reinheit und einer strengen Vollendung, wie sie nur höchste Kunst aufweisen kann."
(Bertrand Russell)
Das Gehirn formt mathematisch, also das Gehirn erkennt selbstständig und formatiert.
Aufgabe: Gestaltung des Lernens
1. Fehler: Als aller erstes ein Quadrat an die Tafel malen.(falsch) Das Gehirn muss betrachten und braucht um zu lernen sog. Vorgänge. Das Kind kann nur lernen wenn es betrachten kann.
2. „ich fange an neuronal exakt mit einem Quadrat“ - zwei kleckse – Kreis - Quadrat ergo reines betrachten. Das Gehirn beobachtet (ab dem 2. Lebensjahr) also vergleicht/prüft on etwas ähnlich/gleich oder gegensätzlich ist. Es prüft bei dem letzten Wahrgenommenen Objekt und stellt die folgende Beobachtung an:
3. Quadrat und IIII (vier gleiche Seiten) L L = Quadrat
Bewusstsein/ zu/ein über/unter vor/nach an/bei
Gehirn
B x
Bb x x
Bbb x x x
Bbbb x x x x
b betrachten -- das Gehirn ordnet nur zu und ein.
bb beobachten -- beobachten ist gehörlos, also legt das Gehirn eine Gestalt fest anhand von Merkmalen (vier gleiche Winkel und Seiten)
bbb begreifen -- das Gehirn ordnet vor und nach, z.B. wie sieht es vorher und später aus (Umgangsvorschrift)
bbbbbeschreiben – das an- und beiordnen dient als Hilfsmittel zur Gestalt
Unsere nächste Aufgabe war es Kreise im Audimax zu nennen: Mülleimer, Uhr, … sind falsch… Die Frage stellte sich nun: „Was ist ein Kreis?“ (Die Mathematiker haben immer eine Lösung: Der Kreis ist symmetrisch zu jeder Geraden, die durch den Mittelpunkt geht, und rotationssymmetrisch zum Mittelpunkt. Der Kreis ist der Spezialfall einer Ellipse, bei der beide Achsen gleich lang sind und beide Brennpunkte im Mittelpunkt zusammenfallen. Daher hat er die numerische Exzentrizität ε = 0.) Die Antwort lautet: Es ist ein Gebilde ohne Ecken, denn Mathematik hat es mit Idealen zu tun. Den Kreis gibt es nur in der Vorstellung und alles andere ist nur eine Angleichung.
Wichtig ist es also im Unterricht die Anordnung der Schritte festzulegen …
ebrusarikaya - 30. Nov, 12:28
Kristinn. - 4. Dez, 14:02
Man, man, da hast Du Dir ja richtig Mühe gegeben beim anfertigen Deines heutigen Beitrages. Man merkt, dass Du im Unterricht aufgepasst hast :-)
ebrusarikaya - 13. Dez, 10:02
ich gebe mir immer Mühe :)


